Einleitung
Grießbrei ist eines der kulinarischen Erbstücke, die viele von uns aus der Kindheit kennen. Mit seiner cremigen Konsistenz und dem süßen Geschmack ist er nicht nur ein köstliches Dessert, sondern auch ein tolles Comfort Food, das uns an unsere Großmütter erinnert. Selbst gemacht ist er kinderleicht und bringt Freude auf den Tisch. Wenn du auf der Suche nach einem schnellen, leckeren und schlichten Gericht bist, dann solltest du unbedingt diesen Grießbrei nach Großmutters Rezept ausprobieren!
Was an diesem Rezept besonders ist
Dieses Rezept ist ein echtes „Lieblings“-Rezept, da es einfach, schnell und preiswert ist. Die Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause, und die Zubereitung ist im Handumdrehen erledigt. Dabei schmeckt der Grießbrei immer himmlisch! Egal ob zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach zwischendurch – mit diesem Rezept kann eigentlich nichts schiefgehen. Zudem ist es sehr vielseitig: Du kannst den Grießbrei pur genießen oder mit verschiedenen Beilagen verfeinern.
Ein kurzer Überblick über den Kochprozess
Der Grießbrei wird ganz einfach aus Milch und Grieß zubereitet. Du bringst die Milch zum Kochen, rührst den Grieß hinein und läßt ihn quellen. Das Eigelb wird untergerührt, während das Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen wird, den du am Ende vorsichtig unterhebst. Fertig ist der cremige Genuss! Es gibt also keine komplizierten Schritte und ist perfekt für Kochanfänger geeignet.
Zutaten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten
Portionen: 4
- 800 ml Milch (3,5 % Fett)
- 2 EL Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise(n) Salz
- 80 g Weichweizengrieß
- 1 Ei(er) (Gr. M)
- 25 g Butter

Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Die Milch mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Achte darauf, dass die Milch nicht überkocht; am besten immer wieder einen Blick darauf werfen.
- Den Weizengrieß unter Rühren mit einem Schneebesen einrieseln lassen und nochmals aufkochen lassen. Das ständige Rühren verhindert Klumpenbildung. Danach den Topf vom Herd nehmen und den Grieß zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, damit er gut quellen kann.
- In der Zwischenzeit das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb fühlt sich würziger an, während das Eiweiß beim Schlagen steifer wird.
- Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Am besten gelingt dir das mit einem Handmixer oder dabei mit einem Schneebesen. Es ist wichtig, dass der Rührbehälter fettfrei ist.
- Das Eigelb in den Grießbrei rühren, bis alles gut vermischt ist. Hierbei wird der Grießbrei schon etwas cremiger.
- Die Butter ebenfalls in den Grießbrei geben und so lange rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Sie gibt dem Brei eine angenehm feine Note.
- Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den fertigen Grießbrei heben. Dies verleiht dem Grießbrei eine luftige Konsistenz. Sei hier sanft, damit die Luftigkeit erhalten bleibt. Hinweis: Dazu passt Kompott nach Wahl, Zimt und Zucker oder braune Butter perfekt.
Serviervorschläge
Der Grießbrei eignet sich hervorragend als nachmittäglicher Snack oder zum Dessert nach dem Abendessen. Du kannst ihn pur genießen oder mit verschiedenen Toppings servieren. Kompott aus Äpfeln, Birnen oder Schattenmorellen geben dem Ganzen eine fruchtige Note. Zimt und Zucker sind ebenfalls Klassiker, die jedem Grießbrei einen besonderen Geschmack verleihen. Wer es besonders herzhaft mag, kann auch braune Butter darüber geben, was eine nussige Tiefe hinzufügt.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Falls du Grießbrei für später aufbewahren möchtest, kannst du ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern. Er bleibt dort etwa 2–3 Tage frisch. Wenn du ihn erneut erwärmen willst, gib einfach etwas Milch hinzu, um die Konsistenz zu verbessern, und erwärme ihn vorsichtig in einem Topf bei niedriger Temperatur. Für eine schnelle Wiedererwärmung kannst du auch die Mikrowelle nutzen, hierbei ist es wichtig, zwischendurch immer wieder umzurühren, damit der Brei gleichmäßig warm wird.
Praktische Tipps
Ein paar einfache Tipps helfen dir, immer einen perfekten Grießbrei zuzubereiten:
- Verwende beim Rühren des Grießes einen Schneebesen, um Klumpen zu vermeiden.
- Wenn du es besonders süß magst, kannst du die Zuckermenge leicht erhöhen.
- Die Milch sollte vollfett sein, da dies die Cremigkeit des Breis unterstützt.
- Falls du keinen Vanillezucker hast, kannst du auch einen Schuss Vanilleextrakt verwenden.
- Überlege, verschiedene Milchsorten auszuprobieren, um neue Geschmäcker zu erkunden, zum Beispiel Hafer- oder Mandeldrink.
Variationen
Es gibt viele Möglichkeiten, den Grießbrei zu variieren:
- Du kannst statt Weichweizengrieß auch Dinkelgrieß verwenden, was eine nussigere Note hinzufügt.
- Für Schokoladenliebhaber: Füge Kakaopulver hinzu, um einen schokoladigen Grießbrei zu zaubern.
- Mischfrüchte wie gefrorene Beeren geben dem Brei eine frische und fruchtige Note.
- Zusätzliche Aromen können durch Zitronen- oder Orangenabrieb entstehen, das bringt Frische und ist besonders lecker.
Häufig gestellte Fragen
Hier sind einige häufige Fragen zu Grießbrei:
- Kann ich den Grießbrei vegan zubereiten? Ja, du kannst die Milch durch pflanzliche Alternativen ersetzen und das Ei weglassen oder mit einer L-Arginin-Mischung substituieren.
- Wie lange hält sich Grießbrei im Kühlschrank? Im Kühlschrank hält er sich etwa 2-3 Tage, solange er gut verpackt ist.
- Kann ich Grießbrei einfrieren? Ja, du kannst ihn in einem gefriergeeigneten Behälter einfrieren. Allerdings wird die Textur beim Aufwärmen etwas anders sein.
- Was kann ich anstelle von Zucker verwenden? Du kannst Honig, Agavendicksaft oder andere Süßungsmittel benutzen, aber achte darauf, die Menge entsprechend anzupassen.
- Kann ich den Grießbrei im Voraus zubereiten? Ja, du kannst ihn vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Erwärme ihn einfach vor dem Servieren.

