Einleitung
Omas Buttergebäck ist ein wahrer Klassiker in der deutschen Backkunst und erfreut sich bei großen und kleinen Naschkatzen gleichermaßen großer Beliebtheit. Diese kleinen, zarten Kekse sind nicht nur unglaublich lecker, sondern wecken auch viele schöne Erinnerungen an gemütliche Nachmittage in der Küche. Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, ist dieses Rezept genau das Richtige für dich! Mit wenigen, frischen Zutaten zauberst du ein Gebäck, das jedem schmeichelt und jede Kaffeetafel verzaubert.
Was dieses Rezept so besonders macht
Dieses Lebensmittel ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern erfordert auch keine extravaganten Zutaten. Die Kombination aus Butter, Zucker und Mehl ergibt einen wunderbar zarten Teig, der nach dem Backen im Mund zergeht. Und das Beste daran? Du kannst die Kekse ganz nach deinem Geschmack füllen – sei es mit fruchtiger Marmelade oder einem Hauch von Schokolade. Omas Buttergebäck ist eine köstliche Möglichkeit, Gäste zu erfreuen oder einfach nur einen süßen Snack für dich selbst zu genießen.
So funktioniert das Rezept ganz einfach
Die Zubereitung dieses Buttergebäcks ist denkbar unkompliziert. Zuerst werden Butter und Zucker cremig geschlagen, bevor die Eier hinzugefügt werden. Das mit Backpulver vermischte Mehl wird nach und nach eingeknetet, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht, der dann für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruht. Nach dem Kühlen wird der Teig ausgerollt und nach Belieben ausgestochen. Durch das Ausstechen von Löchern in der Hälfte der Kekse kannst du sie anschließend füllen und gestapelt servieren. Diese Schritte sind schnell erledigt und der Teig ist sehr anfängerfreundlich!
Zutaten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Portionen: etwa 30-40 Kekse
- 500 g Mehl
- 250 g Butter
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eier
- 1/2 Päckchen Backpulver
- Marmelade, z.B. Johannisbeermarmelade
- Puderzucker

Schritt-für-Schritt-Anleitung
Um die Zubereitung der Kekse zu beginnen, nimm die Butter und den Zucker und gib sie in eine große Rührschüssel. Schlage die beiden Zutaten mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine gut zusammen, bis eine cremige und leicht aufgeflockte Masse entsteht.
Jetzt kommen die Eier dazu. Rühre die Eier unter die Butter-Zucker-Mischung, bis alles gut vermischt ist. Es ist wichtig, dass die Mischung schön homogen wird, damit die Kekse gleichmäßig backen.
In einer separaten Schüssel vermische das Mehl mit dem Backpulver. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Kekse schön locker werden. Gib die Mehl-Backpulver-Mischung langsam zur Butter-Ei-Mischung hinzu und knete alles gut durch, bis ein glatter Teig entsteht. Eventuell kannst du dazu die Hände oder ein Nudelholz verwenden.
Lass den Teig nun für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das erleichtert das Ausrollen und Ausstechen.
Nach der Kühlzeit rollst du den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick aus. Nutze ein Ausstechform deiner Wahl, um die Kekse auszustechen. Denk daran, eine gleiche Anzahl von ganzen und solchen mit Loch auszustechen. Bei der Hälfte der Kekse stich mit einem kleinen Fingerhut oder einem speziellen Ausstecher ein kleines Loch aus. Diese Kekse wirst du später mit Marmelade füllen.
Lege die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Achte darauf, dass genug Platz zwischen ihnen ist, damit sie beim Backen nicht zusammenkleben. Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) oder 180 Grad Celsius (Umluft) für etwa 10 Minuten. Sie sollten hell und nur leicht goldig sein.
Nachdem die Kekse aus dem Ofen kommen, lasse sie auf einem Gitter abkühlen. Wenn sie abgekühlt sind, nimm die Hälften ohne Loch und bestreiche sie großzügig mit der Marmelade, zum Beispiel mit fruchtiger Johannisbeermarmelade. Lege die Hälften mit dem Loch – die somit „Deckel“ sind – darauf und drücke sie leicht an.
Zum Abschluss bestäube die Kekse mit etwas Puderzucker. Diese kleinen „Törtchen“ sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch fantastisch. Die Kekse lassen sich wunderbar in einer Dose oder Plastiktüte aufbewahren und sind sogar nach ein paar Tagen noch lecker!
Ideen zur Servierung
Diese Buttergebäcke sind perfekt für jede Gelegenheit. Serviere sie zum Kaffee, Tee oder als süßen Snack für zwischendurch. Du kannst sie auch toll auf einem Geburtstags- oder Kaffeetisch anrichten. Wenn du Gäste hast, bietet es sich an, die Kekse auf einer schönen Servierplatte anzurichten und eventuell mit frischen Früchten oder etwas Schlagsahne zu garnieren. Sie sind ebenfalls eine tolle Begleitung zu einem Gläschen Sekt oder einem fruchtigen Punsch.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Die Kekse sind nach dem Backen und Abkühlen am besten in einer Dose oder Plastiktüte aufgehoben. So bleiben sie für mehr als eine Woche frisch. Achte darauf, dass die Dose gut verschlossen ist, damit sie nicht austrocknen. Wenn du sie aufwärmen möchtest, kannst du sie ganz kurz in der Mikrowelle erwärmen, um die Füllung etwas zu erwärmen und den Keks wieder etwas weich zu machen. Optimal ist eine Erwärmung von 10 bis 15 Sekunden.
Praktische Tipps
Hier sind ein paar Tricks, die dir helfen können:
- Achte darauf, dass die Butter zimmerwarm ist, bevor du sie mit dem Zucker vermischt. So lässt sie sich besser aufschlagen.
- Damit der Teig nicht klebt, benutze genügend Mehl beim Ausrollen.
- Sei vorsichtig beim Backen, damit die Kekse nicht zu dunkel werden – sie sollten hell bleiben!
- Schau genau auf die Konsistenz des Teigs; wenn er zu bröselig wirkt, kannst du ein weiteres Ei hinzufügen.
- Experimentiere mit verschiedenen Marmeladensorten für einen anderen Geschmack – Himbeere, Aprikose oder sogar Schokolade sind köstlich!
Variationen
Falls du mal etwas Abwechslung brauchst, hier sind einige Vorschläge:
- Verwende eine Mischung aus verschiedenen Mehlen, wie z.B. Dinkelmehl oder Vollkornmehl, für eine gesündere Version.
- Ersetze die Marmelade durch Schokoladencreme oder Nutella für eine süßere Füllung.
- Füge in den Teig etwas geriebene Zitronenschale hinzu, um den Keksen einen frischen Geschmack zu verleihen.
- Für eine vegane Version können die Eier durch Apfelmus oder Leinsamen ersetzt werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange halten die Kekse?
Die Kekse halten sich in einer gut verschlossenen Dose etwa eine Woche und sind auch nach ein paar Tagen noch lecker.
Kann ich den Teig einfrieren?
Ja, du kannst den Keksteig wunderbar einfrieren. Wickel ihn gut ein, und du kannst ihn später nach Belieben auftauen und backen.
Wie kann ich die Kekse verzieren?
Du kannst die Kekse zusätzlich mit Schokolade überziehen oder mit bunten Streuseln dekorieren, um sie festlicher zu gestalten.
Kann ich die Kekse auch ohne Löcher machen?
Ja, du kannst die Kekse auch ganz ohne Löcher backen und sie nach Belieben einfach mit Marmelade bestreichen und als Sandwich servieren.
Wie kann ich die Kekse weniger süß machen?
Reduziere die Zuckermenge im Teig oder wähle eine weniger süße Marmelade, um den Zuckergehalt zu verringern.

