Tote Oma Ich brauche 500 Leute, die Lecker sagen

Blutwurst? Käse? Semmelbrösel? Klingt ungewöhnlich – aber halt dich fest, denn dieses Rezept ist der absolute Knaller! Wenn du dachtest, Blutwurst sei nur was für Mutti oder Opa, wirst du jetzt eines Besseren belehrt. Das hier ist “Tote Oma” auf einem ganz neuen Level – außen knusprig, innen saftig, mit Käse überbacken und ganz viel Geschmack.

Du brauchst kein Sternekoch zu sein, um dieses Gericht zu meistern. Und mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass “Tote Oma” – so nennt man liebevoll ein Blutwurstgericht im Osten – zu einem echten Foodporn-Moment werden kann?

1. Zutaten auf einen Blick

Für 4 Portionen brauchst du:

  • 400 g Blutwurst (Thüringer, Grützwurst, ungewürzt)

  • 100 g Speck (grüner oder mehr)

  • 1 große Zwiebel

  • 1 Prise Majoran

  • 1 Prise Thymian

  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

  • Margarine zum Anbraten

  • Mehl (nach Bedarf)

  • 2 Eier

  • Milch (nach Bedarf)

  • Semmelbrösel (nach Bedarf)

  • Geriebener Parmesankäse (für Panade und Garnitur)

  • Getrocknete italienische Kräuter

  • Gehackter Knoblauch

  • Geriebener Mozzarella-Käse (zum Überbacken)

  • Öl zum Braten


2. Was ist „Tote Oma“ überhaupt?

Tote Oma“ ist ein traditionelles ostdeutsches Gericht aus gebratener oder gekochter Blutwurst. Der Name ist natürlich ironisch gemeint – keine Sorge, hier wurde niemand geopfert! Es ist ein einfaches, herzhaftes Soulfood, das an Kindheit erinnert – und mit unserem Rezept bekommt es ein modernes, knuspriges Makeover.


3. Die Zubereitung Schritt für Schritt

So einfach geht’s:

  1. Ofen auf 190 °C (375 °F) vorheizen. Backblech vorbereiten.

  2. Mehl in eine Schüssel geben.

  3. Eier mit Milch verquirlen.

  4. Semmelbrösel mit Parmesan, Kräutern, Knoblauch, Salz, Pfeffer mischen.

  5. Blutwurst in Mehl wenden, dann in Ei-Milch tauchen.

  6. In der Bröselmischung panieren – gut andrücken!

  7. In heißem Öl 3-4 Minuten pro Seite braten.

  8. Aufs Blech legen, mit Mozzarella bestreuen.

  9. 20-25 Minuten im Ofen backen.

  10. Optional mit Parmesan & Kräutern toppen.

Tipp: Wenn der Käse blubbert und leicht gebräunt ist, ist alles perfekt!


4. Warum Blutwurst nicht gleich Blutwurst ist

Nicht jede Blutwurst ist gleich. Für dieses Gericht eignet sich besonders Thüringer Grützwurst, weil sie eine angenehme Konsistenz hat und nicht zu stark gewürzt ist. Gewürzt wird später – nicht vorher! Das gibt dir die volle Kontrolle über den Geschmack.


5. Das Geheimnis der perfekten Panade

Wie wird’s außen richtig knusprig? Der Trick liegt in der dreifachen Schichtung:

  1. Mehl → für Haftung

  2. Ei-Milch-Mix → für Bindung

  3. Semmelbrösel + Parmesan → für Crunch

Bonus: Parmesan sorgt für eine würzige, goldbraune Kruste, die du lieben wirst.


6. So gelingt dir das Überbacken mit Käse

Der überbackene Mozzarella ist das i-Tüpfelchen. Wenn er schmilzt und Fäden zieht, weißt du: Es wird richtig gut. Noch ein bisschen Parmesan obendrauf sorgt für das gewisse Etwas und bringt Umami auf den Teller.


7. Gewürze, die alles verändern

Majoran und Thymian sind kleine Aromabomben – ein Hauch davon macht die Blutwurst spannend. Knoblauch? Klar! Aber nicht zu viel, damit er nicht dominiert. Italienische Kräuter geben dem Ganzen eine moderne Note.


8. Beilagen, die perfekt dazu passen

Was servierst du dazu?

  • Kartoffelpüree mit Muskatnuss

  • Sauerkraut mit Apfelstückchen

  • Röstkartoffeln mit Petersilie

  • Ein frischer Gurkensalat

Oder einfach ein Stück knuspriges Bauernbrot – manchmal ist weniger mehr.


9. Die Geschichte hinter dem Namen „Tote Oma“

Der Name „Tote Oma“ stammt angeblich aus der DDR-Zeit. Es sollte humorvoll die dunkle Farbe der Blutwurst beschreiben. Schwarzer Humor trifft schwarze Wurst. In Wahrheit hat es mit Oma natürlich nichts zu tun – außer, dass viele das Gericht noch von ihr kennen.


10. Wie du Gäste mit Blutwurst beeindruckst

Blutwurst ist nicht gerade ein Insta-Trend. Aber genau deshalb kannst du mit diesem Rezept punkten. Unerwartet, originell, lecker. Serviere es wie ein Sternekoch – mit einem Klecks Püree, frischen Kräutern und einem Glas Rotwein.


11. Variationen für Mutige

Lust auf Experimente?

  • Mit scharfer Paprika oder Chiliflocken würzen

  • Camembert statt Mozzarella

  • Süßer Senf als Dip

  • In kleine Würfel schneiden und als Tapas servieren

Hier darfst du kreativ sein!


12. Vegetarische Alternative – geht das?

Ganz ehrlich? Blutwurst ist schwer zu ersetzen. Aber du kannst eine ähnliche Panade mit gegrillten Auberginen-Scheiben, Tofu, oder sogar Pilzen machen. Der Trick liegt in der Würze und der Panade.


13. Fehler, die du vermeiden solltest

  • Blutwurst zu lange braten – sie platzt auf

  • Käse zu früh überbacken – wird zäh

  • Zu viel Öl – die Panade wird matschig

  • Zu wenig Würze – wird fad

Wenn du diese Fehler vermeidest, bist du auf der sicheren Seite!


14. Wie du das Rezept auf Vorrat vorbereitest

Du willst es vorbereiten?

  • Panieren und einfrieren geht super!

  • Beim nächsten Mal einfach in den Ofen schieben.

  • Käse erst frisch drüber geben.

So hast du im Handumdrehen ein echtes Highlight auf dem Teller.


15. Fazit: Warum dieses Gericht alle überrascht

„Tote Oma“ hat ein Imageproblem – zu Unrecht! Mit dieser knusprig-käsigen Variante bringst du das Traditionsgericht ins Jahr 2025. Es ist herzhaft, deftig, überraschend modern – und genau das, was echte Foodies suchen.

Wenn du auch zu den „500 Leuten gehörst, die Lecker sagen“ – dann ist dieses Rezept für dich.


Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Kann ich das Rezept auch mit anderen Wurstsorten machen?
Ja, du kannst z. B. Leberwurst oder Mettwurst probieren – aber der Geschmack wird natürlich anders.

2. Kann ich die Blutwurst auch grillen statt braten?
Jein. Grillen geht nur, wenn die Haut sehr fest ist – sonst läuft sie aus. Panieren und dann indirekt grillen könnte funktionieren.

3. Wie lagere ich Reste am besten?
Im Kühlschrank, luftdicht verschlossen – max. 2 Tage. Am besten im Ofen wieder aufwärmen.

4. Ist „Tote Oma“ auch für Kinder geeignet?
Wenn sie den Geschmack mögen – ja! Du kannst weniger Gewürze verwenden und alles milder gestalten.

5. Kann ich das Gericht glutenfrei zubereiten?
Ja! Einfach glutenfreie Paniermehl-Alternative und Mehl verwenden – klappt genauso gut.


Jetzt bist du dran: Probier das Rezept aus, poste dein Ergebnis und vergiss nicht zu sagen:
„Tote Oma Ich brauche 500 Leute, die Lecker sagen!“

error: Content is protected !!